funktionelle rehabilitation

PNF

Diese Methode beruht auf der Nutzung der gesunden und starken Körperabschnitte, um die geschwächten Körperteile zu stimulieren und stärken, sowie die abgespeicherten Bewegungsmuster zu aktivieren.

Das Grundziel der Behandlung ist die Arbeit an der Funktion des Patienten, d.h. seinen Bedürfnissen. Die Stärke der Muskeln, der Umfang der Bewegung – das, was in der traditionellen therapeutischen Vorgehensweise wichtig ist, ist hier nur ein Mittel, um das Ziel zu erreichen, welches die Funktion ist. Dieses Konzept empfiehlt das Wahrnehmen des Kranken als eine Ganzheit, man nutzt in der Behandlung die starken und gesunden Körperabschnitte, wodurch die optimale Wiederherstellung der motorischen Funktionen des Patienten unter Anwendung von Rezeptoren seines Körpers möglich ist.

Zeitgenössische Methoden der Diagnostik und Behandlung von Weichgewebe

nach Dr. Jarosław Ciechomski

Sie beruhen auf:

  1. Techniken der Muskulatur
  2. Entspannung von Muskeln und Bindegewebe (Myofascial Release)
  3. Techniken der aktiven Entspannung (Active Release Technique)
  4. Muskel-Bindegewebe-Ungleichgewicht
  5. Triggerpunkttherapie
  6. Erweiterte Triggerpunkttherapie
  7. Workshops der Diagnostik und Behandlung des Beckens

FOI, d.h. Funktionelle Osteopathie und Integration

Es ist ein unabhängiges Therapiekonzept im Bereich der Osteopathie und der Manualtherapie. Sie wurde in Anlehung an empirische und wissenschaftliche Erkenntnisse entwickelt, die im Rahmen der Behandlung bei über 120.000 Patienten erworben wurden.

Innovative Behandlungstechniken und die Vorgehensweise, durch welche sich diese Methode auszeichnet, lassen den Schluss zu, dass es einer der schnellsten Wege ist, um den Patienten mit funktionellen Störungen des Bewegungsapparates zu helfen.

FOI bedeutet Behandlung des ganzen Körpers. Sie setzt voraus, dass auf die Störung, die im Bewegungsapparat entstanden ist, der menschliche Organismus als Ganzes reagiert. Der menschliche Körper versucht, die entstandene Störung auszugleichen. Die Praxis zeigt, dass die Kompensationsmechanismen im ganzen Körper verstreut sind und immer nach dem gleichen Muster. Deshalb lassen sie sich leicht erkennen.

Die Erfahrung beweist darüber hinaus, dass für die schnelle und dauerhafte Bewältigung von Problemen und Schmerzen die höchste Aufmerksamkeit der Systematik der Kompensationsmechanismen im Rahmen der Therapie gewidmet werden muss.

Kinesiology Taping

Diese Methode ermöglicht ausgezeichnete therapeutische Wirkung durch Anwendung des kinesiologischen Tapes. Das Wesen jeder Methode umfasst die Einwirkung auf den Organismus mit verschiedenen mechanischen und physikalischen Faktoren zwecks Erlangung von gewünschten Veränderungen. Das ist möglich dank der Erscheinung der Selbstheilung, häufiger als Kompensation bezeichnet, die in ihrem Wesen pathologisch ist, gelenkt aber zur Wiederherstellung und Aufrechterhaltung von normalen Funktionen führt.

Die Anwendung des Tapes hat in den meisten Fällen keinen Charakter der mechanischen Korrektur, sondern sensorischer Wirkung, welche das lokale Funktionieren verbessert oder auch die Disfunktionen beinflusst, die sich außerhalb des Symptoms (z.B. Schmerz) befinden. Durch Screening lokalisiert der Therapeut die Disfunktionen des Organismus und vergleicht sie mit den vorhandenen Symptomen.